Offenes Frühlingsingen gehört zum festen Angebot des Heimatvereins
Eingetragen am 13.04.2015 11:56 Uhr
„Gesang vermindert dunkle Sorgen“, wusste schon der römische Satiriker und Dichter Horaz. Singen ist für viele zweierlei: Eine angehnehme Form der Lebensäußerung sowie ein Bei-Sich-Sein. Beim Singen ist genialer Weise der eigene Körper Instrument, das immer zur Verfügung steht. Und dass Singen für Gesundheit und Wohlbefinden von größter Bedeutung ist, hat der Heimatverein Nieheim schon seit Jahren mit seinem Angebot „Frühlingssingen“ und „Adventssingen“ entdeckt. Das dem Heimatverein beigetretene Akkordeonorchester „El  Mikado“ gibt dabei den Ton an und stellt, wenn nötig, auch die Liedertexte zur Verfügung. „Die erste Strophe kennen die meisten Besucher sogar auswendig“, weiß die Leiterin der Musikergruppe, Marianne Lippe-Fröhling. Das treue Publikum kommt auch aus den umliegenden Ortschaften und Städten nach Nieheim. Der Heimatverein sieht in diesem Angebot eine gemeinschaftsbildende Aufgabe, denn das Singen fördert Freundschaften, schafft persönliche Kontakte, gibt auch Lebenshilfe und erfreut alle Beteiligten. Vorsitzender Ulrich Pieper kennt aus seiner früheren Tätigkeit die wichtigen Besonderheiten, die das Singen gerade für ältere Mitmenschen ausmacht und hebt dabei besonders hervor: „Singen erfreut die Seele, steigert die Lebensqualität, schüttet Glückhormone aus, strahlt Ruhe und Entspannung aus und verbessert die soziale Bindungsfähigkeit.“
Dazu trägt auch die Bewirtung mit Kaffee und  Waffeln mit Sahne und heißen Kirschen bei, welche in der Museumsküche von den Helferinnen und Helfern frisch zubereitet werden. Auch am Sonntag, 19. April waren zahlreiche Sangesfreudige der Einladung ins Sackmesum gefolgt.

Nieheimer Kulturnacht 2015 – Spielort Sackmuseum sehr beliebt
Eingetragen am 26.03.2015 09:38 Uhr
„Der Veranstaltungsort Sackmuseum kristallisierte sich alleine durch seinen Bekanntheitsgrad als Magnet heraus“, war in der Presse zu lesen. Zwei hervorragende Künstler hatten hier ihren Auftritt.
Christoph Gilsbach der als Zauberer, Pantomime und Theater alias Butler George mit seinem Programm  „Darf ich bitten? Stets zu Diensten.“ die Zuschauer in seinen Bann zog -  wenn er seiner Majestät, Queen Elisabeth, mit britischem Humor Tee serviert. Er spielte auch mit dem Namen der Stadt: „Was machen Sie hier, wenn sie nie heim gehen?“ Mit seinen Zauberkünsten verblüffte er ebenso wie mit feinsinnigem Humor und wundervollen Einfällen.

Thorsten Hitschfeld (Foto) mit seinem Programm: „Jauchzet, Frohlocket!“ Die Zuschauer folgten begeistert dieser Aufforderung. So versuchte Thorsten Hitschfeld sich seinen eigenen Reim auf die Probleme der Zeit zu machen. An Hand musikalischer Beispiele der vergangenen Jahrzehnte versucht er zu aufzuzeigen, wie sich unsere Welt auf einen Abgrund zu bewegt. Und er hat ein Gegenmittel gefunden: Richtiges Margedding. Im Programm schlüpft Hitschfeld in die Rolle eines Orchesterchefs. Dieses Orchester hat es in sich. Nach und nach melden sich die unterschiedlichsten Mitglieder wie Helge Schneider, Peter Maffay und Udo Lindenberg zu Wort, perfekt parodiert. Thorsten Hitschfeld entführte das Publikum auf eine musikalische Weltreise, beseelt von der Aufgabe, jungen Menschen das gute, alte Volkslied wieder nahe zu bringen. Er schwadroniert über die Oberflächlichkeit des TV- Entertainments, beklagt die Diskriminierung des Alters und zeigt auf, dass das Alte durchaus Bestand haben kann, wenn man es denn nur lässt.  


Sonderausstellung: "Hier - im Sackmuseum - geht die Post ab!"
Eingetragen am 21.01.2015 12:32 Uhr
Im Sackmuseum im alten Kornhaus in Nieheim wurde zu Beginn des Jahres mit dem Aufbau einer umfangreichne Postsack-Sonderausstellung begonnen. Das Museum in der Wasserstraße stellt Postsack-Raritäten aus der ganzen Welt aus. Die bunten Säcke sind eine Spende der 1921 beim Postamt Hagen gegründeten "Bahnpostfahrer-Vereinigung", die im vorigen Jahr aufgelöst worden ist.
Schon im Erdgeschoß finden die Besucher eine reiche Auswahl unterschiedlichster Postsäcke nach Ländern und Kontinenten sortiert. Mittendrin eine Weltkarte zur besseren Orientierung.
In der ersten Etage setzt sich diese Sonderausstellung demnächst fort, die im Dachgeschoß letztendlich mit weiteren Einzel-Exemplaren komplettiert wird. Neben Postsäcken werden weitere Post-Utensilien ausgestellt. In Vitrinen wird auch die über 200-jährige Nieheimer Postgeschichte wieder lebendig. Die offizielle Eröffnug der Sonderausstellung findet Ende März statt, wenn in Nieheim nach der Winterpause im Westfalen-Culinarium die Museums-Saison beginnt. Das Sackmuseum bleibt aber auch in den Wintermonaten (ausser montags) geöffnet.  

Thauern-Ensemble im Sackmuseum  - "Trio Konzert mit einem Hauch von Advent"  am 14.12.14
Eingetragen am 07.11.2014 11:55 Uhr
Der Kulturkreis im Heimatverein Nieheim veranstaltete mit großem Erfolg am Sonntag, 14. Dezember zusammen mit dem Georg Thauern-Ensemble ein Konzert mit einem "Hauch von Advent". Bis auf den letzten Platz war die Deele im Sackmuseum besetzt. Georg Thauern (Gesang und Blockflöte), Markus Mauerer (Klavier) und Peter Kros (Bass)begeisterten über zwei Stunden lang das Publikum mit ihrer Musik.  
„Süßer die Stimmen nie klingen, als in der kindlichen Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Wir alle können doch von Weihnachtsduft, -klang und -lied nie genug bekommen, darum bot das „Thauern-Trio“ einen heiter-besinnlichen Spätnachmittag im Sack-Museum“. Das Ensemble hatte für diesen Auftritt sein Programm an die Adventszeit angepasst, die Lieder spiegelten winterliche Stille und innige Freude wider.


Nikolaus-Empfang am 6.12. und Adventssingen am 07.12.2014 im Sackmuseum
Eingetragen am 14.11.2014 11:47 Uhr
Lichterglanz und adventliche Musik erfüllte die große Deele im Sackmuseum. Zahlreiche Kinder waren mit ihren (Groß-)Eltern der Einladung zum Nikolaus-Empfang gefolgt, die in diesem Jahre die Kath. Kirchengemeinde, die Stadt (Tourismusbüro) und der Heimatverein gemeinsam ausgesprochen hatten. Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde sorgte für die nötige Einstimmung. Ulrich Pieper als Hausherr begrüßte besonders die vielen Kinder, die zum Teil auf mit Stroh gefüllten Säcken Platz genommen hatten. Eine Musikgruppe der Grundschule unter Leitung  von Karin Finkeldei lud zum Mitsingen bekannten vorweihnachtlicher Lieder ein. Pastor Heribert Ester hob in seiner Ansprache die Bedeutung des heiligen Nikolaus hervor. Mit einem gemeinsamen Lied wurde der Nikolaus von den erwartungsfrohen Kindern begrüßt. Er nahm neben einer Statute Platz, die aus einem Jahrhunderte alten Eichenbalken, der früher im Rathaus der Stadt verbaut war, geschnitzt wurde. Kinder des städtischen Kindergartens unter Leitung von Eva Burau und Kinder der Grundschule erfreuten den Nikolaus mit ihren Vorführungen, bevor er die begehrten Stutenkerle verteilte. Damit diese besonders gut schmeckten, wurde Kakao und Tee angeboten.  Mit  Musik des Posaunenchors wurde die Feier beendet.

Ein Adventssingen mit dem Akkordeonorchester "El Mikado" wurde am Sonntag, 07. Dezember im Museum im Kornhaus, Wasserstr. 6 angeboten. Jung und Alt waren eingeladen, einen besinnlichen Nachmittag in den stimmungsvoll beleuchteten Räumen des Sackmuseum zu verbringen. Es wurde Kaffee und Waffeln gereicht - ferner Glühwein, Tee und Gebäck. Vorweihnachtliche Lieder zum Mitsingen und Kurzgeschichten zur Weihnachtszeit verliehen der Veranstaltung wieder einen unterhaltsamen Rahmen.



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