JUPRONA organisiert 3. Pflanzenmarkt in Nieheim
Eingetragen am 10.05.2015 09:29 Uhr
Bereits zum dritten Mal veranstaltete JUPRONA (Jugend pro Natur, eine Abteilung des Heimatvereins Nieheim) den Nieheimer Pflanzenmarkt. Am ersten Sonntag im Mai, boten zahlreiche private Anbieter auf dem Parkplatz des Biermuseums, Gemüse- und Zierpflanzen aller Art an. Auch das Tauschen war ausdrücklich erwünscht. Die Veranstaltung fand zahlreiche Interessenten. Gemüse, Obst und Kräuter aus dem eigenen Garten liegen voll im Trend. Wenn man sich seine Jungpflanzen selbst zieht, hat man nicht nur robuste Pflanzen, sondern auch eine reiche Artenvielfalt, wesentlich günstiger als vorgezogene Massenware aus dem Container. Was aber, wenn diesmal die Tomatenpflanzen nichts geworden sind, oder die Salatpflanzen den letzten Frost nicht überstanden haben. Auf dem Pflanzenmarkt in Nieheim gab es reichlich davon.  Sauerampfer, Waldmeister und Küchenschelle reihten sich an Vergissmeinnicht, Schwarze Edelraute und Bärlauch in Schalen und Kisten. Die Pflanzen warteten darauf, einen neuen Besitzer zu bekommen. Entweder dadurch, dass sie ihren Platz mit einer anderen Pflanze tauschten oder indem ein Obolus  gegeben wurde. Renner waren Tomatenpflanzen, ferner Gurken- und Paprikapflanzen und ein reichliches Angebot von Blumen- und Staudenablegern sowie junge Beerensträucher und selbst eine Kiste Pflanzkartoffeln suchte noch einen neunen Besitzer.  „Das ist schon der  dritte Pflanzenmarkt bzw.  Tauschbörse. Der Wechsel vom Samstag auf den Sonntag hat sich bewährt. Schade, dass nicht noch mehr  Anbieter hier sind“, sagte Bernt Spier, der Leiter der JUPRONA in Nieheim. Die Initiatoren boten an ihrem Stand auch Nistkästen und Insektenhotels an. Für das leibliche Wohl hatte Ehefrau Christiane herzhafte Waffeln im Angebot. Auch im nächsten Jahr werden sich die Hobbygärtner an gleicher Stelle treffen, denn an den Ständen wurden nicht nur Pflanzen, sondern auch Erfahrungen ausgetauscht und nützliche Tipps gegeben.

Offenes Frühlingsingen gehört zum festen Angebot des Heimatvereins
Eingetragen am 13.04.2015 11:56 Uhr
„Gesang vermindert dunkle Sorgen“, wusste schon der römische Satiriker und Dichter Horaz. Singen ist für viele zweierlei: Eine angehnehme Form der Lebensäußerung sowie ein Bei-Sich-Sein. Beim Singen ist genialer Weise der eigene Körper Instrument, das immer zur Verfügung steht. Und dass Singen für Gesundheit und Wohlbefinden von größter Bedeutung ist, hat der Heimatverein Nieheim schon seit Jahren mit seinem Angebot „Frühlingssingen“ und „Adventssingen“ entdeckt. Das dem Heimatverein beigetretene Akkordeonorchester „El  Mikado“ gibt dabei den Ton an und stellt, wenn nötig, auch die Liedertexte zur Verfügung. „Die erste Strophe kennen die meisten Besucher sogar auswendig“, weiß die Leiterin der Musikergruppe, Marianne Lippe-Fröhling. Das treue Publikum kommt auch aus den umliegenden Ortschaften und Städten nach Nieheim. Der Heimatverein sieht in diesem Angebot eine gemeinschaftsbildende Aufgabe, denn das Singen fördert Freundschaften, schafft persönliche Kontakte, gibt auch Lebenshilfe und erfreut alle Beteiligten. Vorsitzender Ulrich Pieper kennt aus seiner früheren Tätigkeit die wichtigen Besonderheiten, die das Singen gerade für ältere Mitmenschen ausmacht und hebt dabei besonders hervor: „Singen erfreut die Seele, steigert die Lebensqualität, schüttet Glückhormone aus, strahlt Ruhe und Entspannung aus und verbessert die soziale Bindungsfähigkeit.“
Dazu trägt auch die Bewirtung mit Kaffee und  Waffeln mit Sahne und heißen Kirschen bei, welche in der Museumsküche von den Helferinnen und Helfern frisch zubereitet werden. Auch am Sonntag, 19. April waren zahlreiche Sangesfreudige der Einladung ins Sackmesum gefolgt.

Nieheimer Kulturnacht 2015 – Spielort Sackmuseum sehr beliebt
Eingetragen am 26.03.2015 09:38 Uhr
„Der Veranstaltungsort Sackmuseum kristallisierte sich alleine durch seinen Bekanntheitsgrad als Magnet heraus“, war in der Presse zu lesen. Zwei hervorragende Künstler hatten hier ihren Auftritt.
Christoph Gilsbach der als Zauberer, Pantomime und Theater alias Butler George mit seinem Programm  „Darf ich bitten? Stets zu Diensten.“ die Zuschauer in seinen Bann zog -  wenn er seiner Majestät, Queen Elisabeth, mit britischem Humor Tee serviert. Er spielte auch mit dem Namen der Stadt: „Was machen Sie hier, wenn sie nie heim gehen?“ Mit seinen Zauberkünsten verblüffte er ebenso wie mit feinsinnigem Humor und wundervollen Einfällen.

Thorsten Hitschfeld (Foto) mit seinem Programm: „Jauchzet, Frohlocket!“ Die Zuschauer folgten begeistert dieser Aufforderung. So versuchte Thorsten Hitschfeld sich seinen eigenen Reim auf die Probleme der Zeit zu machen. An Hand musikalischer Beispiele der vergangenen Jahrzehnte versucht er zu aufzuzeigen, wie sich unsere Welt auf einen Abgrund zu bewegt. Und er hat ein Gegenmittel gefunden: Richtiges Margedding. Im Programm schlüpft Hitschfeld in die Rolle eines Orchesterchefs. Dieses Orchester hat es in sich. Nach und nach melden sich die unterschiedlichsten Mitglieder wie Helge Schneider, Peter Maffay und Udo Lindenberg zu Wort, perfekt parodiert. Thorsten Hitschfeld entführte das Publikum auf eine musikalische Weltreise, beseelt von der Aufgabe, jungen Menschen das gute, alte Volkslied wieder nahe zu bringen. Er schwadroniert über die Oberflächlichkeit des TV- Entertainments, beklagt die Diskriminierung des Alters und zeigt auf, dass das Alte durchaus Bestand haben kann, wenn man es denn nur lässt.  


Sonderausstellung: "Hier - im Sackmuseum - geht die Post ab!"
Eingetragen am 21.01.2015 12:32 Uhr
Im Sackmuseum im alten Kornhaus in Nieheim wurde zu Beginn des Jahres mit dem Aufbau einer umfangreichne Postsack-Sonderausstellung begonnen. Das Museum in der Wasserstraße stellt Postsack-Raritäten aus der ganzen Welt aus. Die bunten Säcke sind eine Spende der 1921 beim Postamt Hagen gegründeten "Bahnpostfahrer-Vereinigung", die im vorigen Jahr aufgelöst worden ist.
Schon im Erdgeschoß finden die Besucher eine reiche Auswahl unterschiedlichster Postsäcke nach Ländern und Kontinenten sortiert. Mittendrin eine Weltkarte zur besseren Orientierung.
In der ersten Etage setzt sich diese Sonderausstellung demnächst fort, die im Dachgeschoß letztendlich mit weiteren Einzel-Exemplaren komplettiert wird. Neben Postsäcken werden weitere Post-Utensilien ausgestellt. In Vitrinen wird auch die über 200-jährige Nieheimer Postgeschichte wieder lebendig. Die offizielle Eröffnug der Sonderausstellung findet Ende März statt, wenn in Nieheim nach der Winterpause im Westfalen-Culinarium die Museums-Saison beginnt. Das Sackmuseum bleibt aber auch in den Wintermonaten (ausser montags) geöffnet.  

Thauern-Ensemble im Sackmuseum  - "Trio Konzert mit einem Hauch von Advent"  am 14.12.14
Eingetragen am 07.11.2014 11:55 Uhr
Der Kulturkreis im Heimatverein Nieheim veranstaltete mit großem Erfolg am Sonntag, 14. Dezember zusammen mit dem Georg Thauern-Ensemble ein Konzert mit einem "Hauch von Advent". Bis auf den letzten Platz war die Deele im Sackmuseum besetzt. Georg Thauern (Gesang und Blockflöte), Markus Mauerer (Klavier) und Peter Kros (Bass)begeisterten über zwei Stunden lang das Publikum mit ihrer Musik.  
„Süßer die Stimmen nie klingen, als in der kindlichen Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Wir alle können doch von Weihnachtsduft, -klang und -lied nie genug bekommen, darum bot das „Thauern-Trio“ einen heiter-besinnlichen Spätnachmittag im Sack-Museum“. Das Ensemble hatte für diesen Auftritt sein Programm an die Adventszeit angepasst, die Lieder spiegelten winterliche Stille und innige Freude wider.




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