Vor dem Sackmuseum wieder Käsewaffeln am Stiel zum  Käsemarkt
Eingetragen am 30.08.2016 08:56 Uhr
Am Wochenende 2.- 4. September 2016 ist Nieheim wieder die ‚heimliche Käsehauptstadt’. Hier präsentieren an der längsten Käsetheke Deutschlands ca 60 Käseproduzenten aus Deutschland und den angrenzenden europäischen Staaten mehr als 450 verschiedene Käse. Nieheim wird zum Mekka der Käseliebhaber. Nach Auskunft der Veranstalter werden an den drei Tagen rund 65.000 Besucher erwartet.
Natürlich stellt sich auch der Heimatverein Nieheim auf dieses große Ereignis ein. Findige Mitglieder haben im Jahre 2000 einen besonderen Leckerbissen kreiert: die Käsewaffel am Stiel! Ganz frisch gebacken, noch heiß am Stiel - diesen Waffeln kann kaum jemand widerstehen! Schon allein ihr Duft lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen ... Das Geheimnis unserer Waffeln: Sie enthalten viel Butter und natürlich einen Hauch von Nieheimer Käse, der lange getrocknet und dann gerieben unter den Teig gemischt wird.
Wer lieber die süße Waffel mag - auch der wird nicht leer ausgehen! Das bewährte Waffelrezept, gebacken in Herzform und mit Puderzucker bestäubt oder mit Sahne und Kirschen belegt, steht ebenfalls auf der Karte des Heimatvereins. Entweder zum Mitnehmen auf die Hand oder mit einer Tasse Kaffee auf der Deele im Sackmuseum
Wenn Sackmuseum, dann natürlich auch die leckeren "Sturmsäcke" (Windbeutel) - mit Sahne und Kirschen ein ganz besonderer Genuss. In diesem zu einem Restaurant umgewandelten Gebäudeteil gibt es zudem hausgemachten Kuchen, vom Frankfurter Kranz bis zur Sahnetorte.
Der Heimatverein freut sich auf Ihren Besuch, den Sie mit der Museumsbesichtigung abschließen können.  

BEDAUERLICH! Heimatverein beim Käsemarkt ohne Nieheimer Käse
Eingetragen am 12.08.2016 10:21 Uhr
Vom 1. Deutschen Käsemarkt im Jahr 1998 bis zum 9. Käsemarkt im Jahr 2014 war der Stand des Heimatvereins Nieheim in der Wasserstraße gegenüber dem vereinseigenen Sackmuseum Anlaufpunkt für tausende Marktbesucher, die hier den Original Nieheimer Käse in seinen vielfältigen Variationen - z.B. auch als Reibe- oder Kochkäse erwerben konnten. In enger Zusammenarbeit mit der Käserei Pott wurde am Stand der Nieheimer Käse in 5er Rollen oder 10er und 30er Kartons zentnerweise verkauft. Dazu servierten ein dutzend fleißige Helferinnen den Nieheimer Käse auf Brot und mit einem freundlichen Lächeln auch in Form der selbstkreierten Nieheimer Käsewaffel.  Hinzu kam ein überzeugender Sachverstand über dieses einheimische Produkt, denn die Standbesetzung um Lisbeth Seneca hatte von Kindheit an die Herstellung und Weiterverarbeitung gelernt.  Marktbesucher aus ganz OWL und darüber hinaus wussten dieses zu schätzen und standen oftmals Schlange, um den begehrten ‚Nieheimer‘ zu erwerben.  So auch noch beim letzten Käsemarkt 2014.
„Das ist nach neun Käsemärkten jetzt aber leider Geschichte. Vom derzeit einzigen Produzenten erhalten wir für den Käsemarkt 2016 erstmals keinen Nieheimer Käse mehr. Wir können also unsere bei den Gästen so beliebten Käse-Schnittchen nicht mehr anbieten. Das bedauern wir sehr, wo doch früher für den Erfolg dieses Events das Miteinander an vorderster Stelle stand“, so der 1. Vorsitzenden des Heimatvereins, Ulrich Pieper. Auch in diesem Jahr werden der Stand und das Museumsgebäude in der Wasserstraße automatisch wieder Anlaufpunkt zahlreicher Marktbesucher sein. „Vielleicht können wir sie wegen des fehlenden Urprodukts mit unseren leckeren Waffeln, Käsekuchen und den Windbeuteln sowie Kaffee und sonstigen Erfrischungen  einigermaßen trösten! Wir machen das Beste daraus“, so Pieper.

"Wie man sich bettet, so schlaft man" - Sonderausstellung "Körperkultur" im Sackmuseum
Eingetragen am 14.06.2016 15:32 Uhr
Man kann jeder Lebenssituation einen Sack, Beutel oder Tüte zuordnen - das trifft auch für das Jahresthema "Körperkultur" der Museumsinitiative OWL zu, wobei das Sackmuseum den Strohsack in den Mittelpunkt stellt. Nur ältere Menschen erinnern sich noch, dass sie auf einem Strohsack (Bettsack) geschlafen haben. Auf die "Bodenbretter" legte man den mit (Roggen-)Stroh gefüllten Sack, aus Jute oder groben Leinen. In seiner Mitte oder Seite befand sich ein Schlitz zum Einfüllen des Strohs.
Probeliegen ist möglich! Um den Strohsack reihen sich eine Vielzahl von Säcken, Beuteln und Tüten, wie Wäsche- und Strampelsäcke, Klammer- und Hygienebeutel oder die große Unterhose der Oma, auch "Schinkenbeutel" genannt sowie Haar- und Lümmeltüten.

„GET RHYTHM“ live in Nieheim - Blues Rock im Sackmuseum am 29.April
Eingetragen am 08.04.2016 09:57 Uhr
Eine der bekanntesten Blues-Rock-Bands in Ostwestfalen, gastierte am Freitag,
29. April im Nieheimer Sackmuseum. Fans schnörkelloser Live-Musik haben sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Die Band bestach durch eine routinierte und engagierte Live-Performance, die gute Stimmung garantierte und den Funken zum Publikum schnell überspringen ließ. Das Programm war prall gefüllt mit allem, was handgemachten und bodenständigen Bluesrock ausmacht – Akustik „unplugged“: Rhythm & Blues und Southern Rock, Coversongs von Wilson Picket, Lynyrd Skynyrd und ZZ-Top. Sowie Originale von GET RHYTHM. Martin Stamm, dessen Name mittlerweile Synonym für eine ständig wachsende, kulturelle Instanz in Nieheim wurde, freute sich, dieses  bei der Frühjahrsabschluss-Veranstaltung wieder zu beweisen.

„Nomade im Speck“ - Wiglaf Droste gastiert im Sackmuseum
Eingetragen am 24.03.2016 11:57 Uhr
Unterwegs als „Nomade im Speck“ berichtete Wiglaf Droste am 15. April  im Sackmuseum Nieheim über merkwürdige Begebenheiten und kulinarische Überraschungen in Regionen der Welt, die er auf seinen Reisen durchstreift.
Wiglaf Droste, 1961 in Herford geboren, lebt in Leipzig und unterwegs. Droste versteht sich als satirischer Polemiker.  Drostes Interesse für anspruchsvolle Texte und Musik machte sich auch in der eingängigen Musikalität und Rhythmik seiner Texte bemerkbar. Droste erhielt 2003 den Ben-Witter-Preis, einen Literaturpreis für gesellschaftskritischen Humor. Im Jahre 2005 erhielt Wiglaf Droste den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis. Die Jury lobte Umfang und Qualität seines Werkes, „das für einen satirischen deutschsprachigen Autor seiner Generation einmalig sein dürfte“. Seine Texte seien „sprachliche Kabinettstückchen von hohem literarischen Rang“. Im September 2013 wurde Wiglaf Droste mit dem "Nieheimer Schuhu", dem Peter-Hille-Literaturpreis ausgezeichnet, einem regionalen Literaturpreis, der von der Peter-Hille-Gesellschaft im Turnus von drei Jahren an Autoren verliehen wird, deren Werk einen besonderen Bezug zu dem Schriftsteller Peter Hille und Westfalen aufweist.



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