Eine schöne Bescherung – „Mordend kommt der Weihnachtsmann“
Eingetragen am 19.12.2016 18:14 Uhr
Autorenlesung im Sackmuseum kam bei Besuchern gut an
Die besinnliche Zeit mal vorübergehend ausblenden, um für einen guten Zweck unbesinnlich literarisch zu morden. Bundesweit lesen am Todestag von Friedrich Glauser, einem der ersten Krimiautoren deutscher Sprache, Mitglieder der Gemeinschaft deutschsprachiger Krimiautoren vor und spenden den Veranstaltungserlös für einen guten Zweck. So geschehen auch in Nieheim im Sackmuseum. Organisiert von der Kulturinitiative im Heimatverein in Verbindung mit ostwestfälischen Krimiautoren.
Damit  verkürzen die Autoren auch den Erwachsenen das Warten auf Weihnachten. In Ostwestfalen haben einige Autorinnen und Autoren sich dazu entschlossen zu Gunsten der Peter Hille Gesellschaft zu lesen. Unter dem vielsagenden Titel: Mordend kommt der Weihnachtsmann! hatte das Hille-Mitglied und Krimi-Autor Jürgen Reitemeier einige seiner schreibenden Kollegen eingeladen, um aus ihren Kriminalromanen zu lesen. Neben Jürgen Reitemeier und Wolfram Tewes, die durch ihre Reihe der „Westfalen-Krimis“ in Ostwestfalen und Lippe sehr bekannt geworden sind, last außerdem Mechthild Borrmann, die mit ihrem Roman „Wer das Schweigen bricht“ 2012 Platz 1 des Deutschen Krimi-Preises belegte und der mittlerweile 16 Auflagen erreicht hat, sowie Gerald Hagemann, Autor britischer Kriminalgeschichten, und Jürgen Siegmann, der im Bielefelder Pendragon-Verlag sogar einen Weihnachtskrimi unter dem Titel „Schöne Bescherung“ veröffentlicht hat. Die Autoren Uwe Voehl und Sven Koch komplettierten den Abend. Durch das Programm führte der Spontandichter und Autor Friedo Petig. Die Zuhörer waren begeistert und auch nach dem offiziellen Teil, saß man in gemütlicher Runde bei Nieheimer Spezialitäten in der Museumsküche zusammen.

Sackmuseum geht nicht in die Winterpause - aber ....
Eingetragen am 13.11.2016 10:59 Uhr
die Öffnungzeiten werden reduziert.
Ab 1. November (bis ende März 2017) gelten folgende Öffnungszeiten:
Dienstag - Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr
Montag geschlossen.
Generell gilt: letzter Einlass 16.30 Uhr!
Für Gruppen sind Sonderöffnungszeiten nach vorheriger Anmeldung möglich - auch mit Kaffee und Kuchen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Nikolaus-Empfang am 6. Dezember im Sackmuseum Nieheim
Eingetragen am 13.11.2016 10:55 Uhr
„Nikolaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann“, unter diesem Motto steht die Nikolausfeier für Kinder und (Groß-)Eltern, die auch in diesem Jahr im Sackmuseum, Wasserstraße 6 stattfindet. Gestaltet wird die Feier von der Kita „Die kleinen Grashüpfer“, der Grundschule dem Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde,  um dem Stadt- und Kirchenpatron an seinem Namenstag, dem 6. Dezember einen würdigen Empfang zu bereiten.
So sieht der Terminplan des Hl. Nikolaus in Nieheim aus: Kinder und Eltern versammeln sich am Sonntag, 6. Dezember ab 15:15 Uhr  im Sackmuseum. Um 15:30 Uhr wird der Heilige Nikolaus von Pastor  Heribert Ester von der katholischen St. Nikolaus Gemeinde begrüßt. Nach Ansprache und Gebet ist gemeinsames Singen angesagt. Nach den  Worten des Nikolaus folgen Beiträge von Kindern der Kita „Die kleinen Grashüpfer“ und der Grundschule. Weitere Kinder tragen dem Nikolaus Lieder und Gedichte vor. Gemeinsames Singen beendet die Feierstunde. Zum Abschluss werden traditionell die Stutenkerle verteilt.
Diese Stutenkerle gibt es allerdings nur gegen Vorlage eines Gutscheines, der bis zum 3. Dezember für zwei Euro in den Vorverkaufsstellen Bäckerei Rieks, im Modehaus Stamm, und in den Kindergärten der Kernstadt zu erhalten ist. Der in den früheren Jahren durchgeführte Umzug durch die Straßen entfällt, um nicht von unvorhersehbaren Witterungseinflüsse überrascht zu werden.

"Freude im Advent" mit dem "Thauern-Trio"
Eingetragen am 27.10.2016 13:49 Uhr
verspricht die Kulturinitiative im Heimatverein Nieheim. Termin 02.Dez. 2016 um 20 Uhr. Hier treten Georg Thauern (Gesang), Peter Kros (Bass)und Markus Maurer (E-Klavier) im Nieheimer Sackmuseum auf und bieten einen Abend mit geselliger Kurzweil und dem Fernsein der täglichen Hast: "Raus aus dem 'Schlittenglöckchen-Terror' und hinein in die vorfreudige Stille der Einkehr, möglicherweise mit wehmütiger Note, doch mit Liedern zum Mitsingen" so der Veranstalter.
Neben der kulturellen Darbietung gibt es auch eine kleine kulinarische Geste: Snacks und Glühwein werden geboten. Eintrittskarten hält das Modehaus Stamm in Nieheim und das Sackmuseum ab Anfang November bereit(14 € Abenkasse, 12 € im Vorverkauf).
"Er kam, sang und siegte", schrieb Benjamin Henrichs in der "Süddeutschen Zeitung" über Georg Thauern, "mit einer Stimme ausgerüstet, in welcher die Kraft und die Zartheit, das Sehnige und das Sahnige sich spannungsvoll verbinden."
Der Träger dieser Stimme wurde in Höxter geboren und verbrachte Kindheit und Jugend im westfälischen Idyll nahe seinem Geburtstort. Sein Jugendtraum vom Theaterleben erfüllte sich acht Jahre lang in verschiedenen Musentempeln Deutschlands, bis er 2003 freischaffend in der alten Heimat sesshaft wurde. Dort kam es zu dem eine Freundschaft stiftenden Treffen mit Peter Kros, und als Markus Maurer den Weg über die Egge fand und direkt in die Wunschträume Georgs von einem perfekten Klavierbegleiter passte, stand die Gründung des "Thauern-Trios" an.

Peter-Hille-Gesellschaft ehrt Hans Zippert im Sackmuseum
Eingetragen am 09.07.2016 08:31 Uhr
Journalist und Satiriker wurde mit „Nieheimer Schuhu“ ausgezeichnet.
Hans Zippert, geboren 1957 in Bielefeld ist gleich dem  westfälischen Schriftsteller Peter Hille ein hervorragenden Essayist und Kolumnist, der die politische, gesellschaftliche und kulturellen Begebenheiten kritisch und satirische durchleuchtet.
Hans Zippert war in den 1990er Jahren Chefredakteur des Satiremagazins Titanic, schrieb und schreibt für das FAZ-Magazin, den Stern, die Hörzu und vor allem für die Welt, die er mit seiner (wohlgemerkt) täglichen  Kolumne „Zippert zappt“ ausstattet. „Besonders die Kolumne als literarische Kurzform, in der Zippert ironisch, satirisch, bisweilen sarkastisch die politischen, kulturellen und allgemeinmenschlichen Befindlichkeiten diagnostiziert und kommentiert, verbindet Zippert auf verblüffende Weise mit dem Namensgeber des Preises", würdigt die Jury. Auch Peter Hille schrieb – etwa unter dem Titel „Enzyklopädie der Kleinigkeiten“, treffende, mitunter deutlich zugespitzte Kurztexte zu politischen und literarischen Zeiterscheinungen und gehörte zu den Mitbegründern der Berliner Kabarettszene um 1900. Texte von Hille und Zippert sind literarisch auffällig wahlverwandt: pointiert, originell, gespeist aus geradezu enzyklopädischem Bildungshintergrund und – bei aller Schärfe – von souveränem Humor.“ Als langjähriger Weggefährte und vor drei Jahren mit dem „Schuhu“ ausgezeichnet, hielt Wiglaf Droste die Laudatio am 9. September im Sackmuseum auf den neunen Preisträger. Zahlreiche Ehrengäste wurden vom Vorsitzenden der Hille-Gesellschaft, Prof. Dr. Friedrich Kienecker, begrüßt. Der Preisträger selbst gestaltete den Abend mit einer vergnüglichen Lesung in der er die Stationen seines Wirkens und Schaffen umfassend darstelle und mit zahlreichen Fotos untermalte. Bei der Preisverleihung waren auch die früheren Preisträge Erwin Grosche und Fritz Eckenga und mehr als 100 Gäste, die der Hilles-Gesellschaft nahestehen,  anwesend.



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