Woher kommen die vielen Ausstellungsstücke im Sackmuseum?
Eingetragen am 30.06.2010 18:56 Uhr
Das Sackmuseum in Nieheim hat sich in den letzten Jahren zu einem „Selbstläufer“ entwickelt. Viele Besucher sind so begeistert und erstaunt von der Vielfalt, dass sie zu Hause angekommen, gleich auf die Suche nach interessanten Säcken, Beuteln und Tüten gehen, die sie beim Rundgang vermisst haben oder auch nur übersehen haben. So kann man die Frage: „Woher kommen all die Ausstellungsstücke?“ schnell beantworten und auf einen großen Berg von Säcken, Beutel und Tüten verweisen, die in den letzten Tagen und Wochen anonym oder persönlich mit entsprechenden Erläuterungen zur Herkunft und Verwendung abgegeben wurden.

Natürlich haben aber auch die Verantwortlichen immer die Augen und Ohren offen. So erfuhr der 1. Vorsitzende, Ulrich Pieper, von einer außer Betrieb befindlichen Mühle in Herten, wo eine Fülle von alten Einrichtungsgegenständen lagern. Hier entdeckte er beispielsweise eine alte Sackwinde  und 31 alte, bedruckte Säcke, die er mitbrachte. Die Säcke wurde nach altem Brauch in der Nieheimer Bache gewaschen und auf einem Staketenzaun zum Trocknen aufgehängt (sh. Foto).
Wir würden uns freuen, wenn auch Sie einmal in Ihrer Umgebung oder gerade jetzt im Urlaub nach interessanten Säcken, Beuteln und Tüten Ausschau halten. Wir sind gespannt auf Ihre Sack-Entdeckungs- Tour. Mailen Sie uns, wo Sie fündig wurden; fügen Sie evtl. gleich ein Foto bei - oder noch besser, bringen Sie Ihr Fundstück gleich mit und schauen Sie im Sackmuseum in Nieheim vorbei.

Quelllebendig  wurde am Sonntag, 27. Juni 2010 gewandert
Eingetragen am 19.06.2010 09:15 Uhr
In das Quellgebiet der Ems bei Hövelhof führte eine Exkursion des Heimatverein Nieheim am Sonntag, 27. Juni 2010. Trotz des WM-Fußballklassiker Deutschland - England konnte Peter Rüther, Projektleiter "Naturschutz-großprojekt Senne und Teutoburger Wald" eine Gruppe von 18 Nieheimer Heimatvereinsmitgliedern in eine eindrucksvolle Natur- und Kulturlandschaft begleiten und fachkundig führen. Im Naturschutzgebiet Moosheide ist die ursprüngliche Sennelandschaft mit ihren malerischen Bachtälern, Dünen und ihrer Heidevegetation noch unverfälscht erhalten. Hier in der Moosheide entspringt die Ems, dessen Quellgebiet über einen neuen Steg überquert werden konnte. Ebenfalls zu sehen waren die Senner Pferde. Sie sind durch ihre Geschichte eng mit der Sennelandschaft verbunden und haben wohl maßgeblich zur Ausprägung sennetypischer Landschaftselemente beigetragen. Die Gruppe erfuhr viel über die Flora und Fauna dieser Gegend. Quer durch die Sennelandschaft ging es zurück nach Nieheim.

Buchautor Willy Gerking stellte am 28. April im Sackmuseum die Oldenburg vor
Eingetragen am 01.04.2010 08:45 Uhr
„Die Oldenburg bei Marienmünster“, war der Titel eines interessanten Vortrags von Willy Gerking, der auch Autor des gleichnamigen Buches ist.  

Anlässlich des Klönabends am Mittwoch, 28. April berichtete Willy Gerking, mit zahlreichen Fotos unterlegt, über die geheimnisvollste und wohl unbekannteste Burg im Kreis Höxter. Sein Wissen über die Geschichte und spannende Geschichten, die sich um diese Burg ranken, hat die Zuhörern in Erstaunen versetzt. Darüber hinaus enthielt der Vortrag viel wissenswertes über die unmittelbar angrenzende Meierei Oldenburg. Dass Nieheim, seine Ortsteile Entrup und Sommersell, sowie besonders die Grevenburg hierbei immerwieder erwähnt wurden, unterstreicht die Bedeutung der Oldenburg für unsere unmittelbare Heimatgeschichte.
Bitte klicken Sie auf das Bild, um weitere Fotos anzuschauen.

Der Heimatverein Nieheim möchte in Zukunft diese Vortragsreihe, die bei den Besuchern sehr gut angekommen ist, weiter fortsetzen und ist für derartige Vorschläge dankbar.

Wanderstock aus Nieheimer Flechthecke für Minister Uhlenberg
Eingetragen am 09.04.2010 13:03 Uhr
An der Eröffnung des Gebietes "Buchenwälder der Weserhänge" in Höxter haben vom Heimatverein Nieheim der 1. Vorsitzenden Ulrich Pieper und Gerhard Schütze teilgenommen. Vom Parkplatz der Hochschule OWL ging es zum Rodeneckturm (ein Aussichtsturm mit herrlichem Ausblick auf das Wesertal, Godelheimer Seen und Höxter). Dem anwesenden Minister für Umwelt u. Naturschutz, Landwirtsch. u. Verbraucherschutz NRW, Herrn Eckhard Uhlenberg, überreichte Ulrich Pieper einen frisch geschnittenen "Krückstock" aus der Nieheimer Flechthecke, die zur Zeit im Freilichtmuseum Detmold mit tatkräftiger Unterstützung von Vorstandsmitglied W. Erbsland und einigen Jugendlichen der Gruppe "JuproNa" neu eingebunden wird.

Ein Degensack der Lother Schützen im Sackmuseum
Eingetragen am 16.03.2010 15:46 Uhr
Im Januar besuchten die Schützengesellschaft Lothe das Sackmuseum in Nieheim. Entlang der Emmer war die Gruppe nach Nieheim gewandert und wurde vom 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Nieheim- Ulrich Pieper, selbst auch 1. Oberst der Alten Schützengesellschaft Nieheim, im Museum im Kornhaus mit seinem einzigartigen und urigen Sackmuseum empfangen. Nach einer geführten Besichtigung setzte man sich noch zu einem regen Gedankenaustausch über das Schützenwesen und die damit verbundenen Traditionen und Bräuchte zusammen. So wurde berichtet, dass in Lothe nach dem Festumzug die Degen der Offiziere eingesammelt und in einen Degensack aufbewahrt werden. Das war natürlich das richtige Stichwort für den leidenschaftlichen Sammler Ulrich Pieper.
Nun, zwei Monate später, überreichte eine Delegation der Lother Schützen – der Oberst Achim Schröder und Hauptmann Frank Golüke zusammen mit Schneidermeister Ausgust Schröder erneut das Sackmuseum, um einem vom Schneidermeister Schröder handgenähten Degensack zu überreichen. Hocherfreut nahm Ulrich Pieper dieses Geschenk aus Lothe entgegen. Eine weitere Bereicherung für das Sackmuseum!



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