Sackmuseum ist 25 Jahre alt  - Neue Westfälische verlieh "Stern der Woche"
Eingetragen am 24.07.2011 11:06 Uhr
Vor 25 Jahren stellte Ulrich Pieper im Nieheimer Heimatmuseum die ersten seltenen Säcke aus. Mittlerweile wurde daraus das einzige Sackmuseum Deutschlands, wenn nicht Europas. Oft belächelt und mit Sackwitzen überzogen, ist das Museum im Kornhaus zu einer bundesweit beachteten Kultstätte geworden. Es ist Kleinkunstbühne, Galerie, Treffpunkt, Tagungs- und Veranstaltungsort und natürlich Heimat- und Sackmuseum.

Zu erleben waren hier u. a. Kabarettisten wie das Storno-Trio Phillipzen, Rüther und Funke aus Münster, die Mindener Stichlinge, die Präservative Liste, Bidlabu aus Hamburg und "Murat"(Fathi Cevikkollu). Stars wie Purple Schulz und Mickie Krause begeisterten das Publikum. Im April 2011 gastierte auf der "Jutebühne" nicht zum ersten Mal Gentleman Erwin Grosche. Im Sackmuseum bekommen aber auch Nachwuchstalente, wie die Kabarett-AG der örtlichen Realschule, ihre Chance. Desweiteren präsentierte es Gemäldeausstellungen, Liederabende, Dichterlesungen und unterschiedlichste Musikveranstaltungen.
Mi Beginn dieses Jahres ist Ulrich Pieper ohne Unterbrechung Chef des Kulturbetriebes "Sackmuseum". Zum Jubiläum dieser ebenso kuriosen wie einmaligen Einrichtung verlieh die "Neue Westfälische"-Zeitung Ulrich Pieper für sein Lebenswerk einen "Stern der Woche"!

Gegroißet soist du Maria, vull de Chnaden - Plattdeutsche Maiandacht an der Grotte des Altenheimes
Eingetragen am 19.05.2011 14:41 Uhr
Der Plattdeutsche Kreis im Heimatverein Nieheim trifft sich regelmäßig in der gemütlichen Küche des Sackmuseum im Kornhaus. An zahlreichen Abenden hat man hier Lieder und Gebete zu Ehren der Gottesmutter in die alte Nieheimer Mundart übersetzt. Nach dem großen Erfolg des letzten Jahres lud der Leiter des Arbeitskreises, Gerhard Rieks, zusammen mit seiner Frau Doris erneut zu einer Maiandacht unter freiem Himmel vor der Grotte an der Paarmarktstraße unterhalb des Altenheimes ein.

Im Schein der Abendsonne hatten sich zahlreiche Besucher vor der  Marienstatue eingefunden. Darunter auch viele Bewohner des Altenheimes, die noch der plattdeutschen Sprache mächtig sind. Für einige der Anwesenden waren es aber auch ungewohnte Töne, in denen gesungen und gebetet wurde.

Der Plattdeutsche Kreis im Heimatverein trifft sich einmal im Monat, jeweils an einem Don-nerstag. „Wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr Freunde der plattdeutschen Sprache an unseren Treffen beteiligen. Dabei ist es gar nicht entscheidend, ob man dieser Sprache mächtig ist“, betont Gerhard Rieks. Der nächste ‚Plattdeutsche Abend‘ findet am 16. Juni um 20 Uhr in gewohnter Umgebung in der Wasserstraße 6 statt. Infos erteilt Gerhard Rieks un-ter Tel: 05274-952244.

Akkordeonorchester „El Mikado“ gab Konzert im Sackmuseum
Eingetragen am 18.05.2011 15:24 Uhr
„Drum singe, wem Gesang gegeben!“, unter diesem Motto lud der Heimatverein Nieheim und das ihm angeschlossene Akkordeonorchester „El Mikado“ zum Frühlingssingen und Musizieren in das Sackmuseum ein. Unter der neuen Leitung von Frau Marianne Lippe-Fröhling wurde ein Strauß bunter Frühlingsmelodien gespielt, die zum kräftigen Mitsingen anregten. Dazu gab es aus der Museumsküche frische Waffeln mit heißen Kirschen und Schlagsahne. Dieser Beitrag zum 2. Familientag (Sonntag, 15.5.11) wurde von den Mitgliedern und Freundendes Heimatvereins gern angenommen.

Haben auch Sie Spaß am Musizieren?
Wenn Sie einmal ausprobieren wollen, ob musizieren in einer Gruppe für Sie interessant sein könnte, dann bietet die Akkordeongruppe "El Mikado" hierzu Gelegenheit. Unter der Leitung von Frau Lippe-Fröhling sind Bürger, egal ob jung oder alt, eingeladen, an den Übungsabenden in ungezwungener Atmosphäre teilzunehmen. Angesprochen sind Anfänger wie auch Fortgeschrittene, egal welches Instrument gespielt wird. Wichtig ist, dass man Spaß am Musizieren in der Gruppe hat. Man trifft jeweils dienstags im Sackmuseum. Information erhalten Sie unter der Tel. 95 37 75

Jugend pro Natur (Juprona) setzt weitere Akzente in der Natur
Eingetragen am 26.04.2011 19:55 Uhr
Die jetzt vielerorts in voller Blüte stehenden Obstbaumwiesen sind ein idealer Lebensraum für zahlreiche Tiere. Doch  rund um Dörfer und Kleinstädte gibt es immer weniger Obstbäume. „Deutschland hat innerhalb von 60 Jahren rund 75 Prozent seiner Streuobstwiesen verloren. Dieser Trend muss gestoppt werden“, dachten sie die jungen Naturfreunde des Heimatvereines  Nieheim “Jugend pro Natur” (Juprona).  Ausgestattet mit Spaten , Hacken und Gießkannen machten sie sich an die Arbeit. Galt es doch über 50 hochstämmige Obstbäume, darunter auch viele historische Apfelsorten auf einer Wiese am Holsterberg fachmännisch in die Erde zu bringen.
Bei dieser Menge wurde jede Hand gebraucht und so freute man sich über die Unterstützung von befreundeten Jugendlichen aus dem münsterländischen Mettingen. Kennengelernt haben sich die beiden Jugendgruppen über einen Wettbewerb bei dem sie Preise errungen haben. So war es selbstverständlich, dass sich neun Mettinger aufmachten, um die Pflanzaktion zu unterstützen.
Leicht war es nicht, denn es mussten große Pflanzlöcher im  steinigen Wiesenboden ausgehoben, Wasser zum Angießen herbeigeschafft und Stützpfähle in den Boden gerammt werden. Naja, technische Unterstützung gab es schon, denn der heimische Lohnunternehmer Martin Wiechers stellte einen Bagger zur Verfügung. Und für das leibliche Wohl sorgte eine kräftige Gulaschsuppe aus dem Landgasthof Nolte, Erwitzen.
Damit die Bäume in den folgenden Jahren gut wachsen und gedeihen, ist ständige Pflege von Nöten. Die jungen Naturfreunde haben sich dieses zur Aufgabe gemacht. Damit dieses gut gelingt,  werden noch Paten für die Bäume gesucht! Unternehmer Wiechers ging mit guten Beispiel voran und übernahm mit jeweils 35 € die Patenschaft für die ersten drei gepflanzten Obstbäume. Wer also eine Patenschaft für einen Obstbaum auf der Streuobstwiese übernehmen möchte, wendet sich am Bernt Spier, Tel.: 05274-1344. Informationen auch unter www.juprona.de.

Mickie Kraus bewies: "Ich kann auch anders!" - Mitreißender Auftritt im Sackmuseum
Eingetragen am 14.04.2011 17:58 Uhr
Er kann auch anders! So versprichts Party-Kanone Mickie Krause auf den Konzert-Plakaten zu seiner „Unplugged“-Tour. Diese bescherte dem Münsterländer am 13. April im Sackmuseum ein Wiedersehen mit seinen ostwestfälischen Fans. Von wegen Ballermann-Bässe und wummernde Begleit-Mucke: Krause hatte auf der kleinen Museumsbühne nur seinen Gitarristen Michael „Vossi“ Voss an der Seite. Das reichte ihm aber vollkommen, um seine Fans in Nullkommanichts auf Betriebstemperatur zu bringen.
Am Samstag zuvor noch in der Fernsehshow  „Frühlingsfest der Volksmusik“ als Gast bei Florian Silbereisen, trat Mickie Krause vier Tage später im gut besuchten Sackmuseum in Nieheim auf.
„Schön, dass Ihr Euch auf mein Niveau heruntergesoffen habt“, begrüßte der Chef im Ring sein Publikum, nachdem das Intro ganz beschwingt mit Traumschiffmusik und dem alten Howie-Carpendale-Klassiker „Hello again“ begonnen hatte.
Dass sich Mickie Krause nicht nur auf Mallorca, sondern auch in Nieheim wohl fühlt und mittlerweile gut auskennt, daran ließen seine Ausführungen zwischen den Songs keinen Zweifel aufkommen. Es war schon der zweite Auftritt im Sackmuseum.  Und das Nieheimer Publikum beherrschte Krauses Oeuvre bestens. Viele seiner Songs sangen die Zuhörer textsicher zurück, wenn ihnen der Meister das Mikrofon entgegenhielt.
In gemütlicher und harmonischer Atmosphäre präsentiert er alle Hits seiner inzwischen über 10 jährigen Bühnenkarriere. Es war eine einmalige Mischung aus Mallorca-Stimmung, Comedy und diversen Überraschungen á la Krause.
Wünsche offen ließ das Programm eigentlich gar nicht, denn so gut wie alle Klassiker waren „unplugged“ in den knapp zwei Stunden des Auftritts untergebracht. So auch sein neuester Hit „Schatzi, schenk mir ein Foto“. Natürlich bekam auch Erzrivale Michael Wendler sein Fett weg: „Einen Stein, der Deinen Namen trägt, …“ lautete der Text der ihm gewidmeten Hymne.
Fazit: Der Mann kann auch anders, aber warum sollte er? Auch wenn die sprichwörtliche Hand gelegentlich unter die Gürtellinie rutscht, sein Publikum liebt ihn doch gerade dafür.
Weitere Fotos in der Galerie (bitte auf das Foto klicken)oder unter www.funtastic-party.de





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