Heimatverein Nieheim trauert um Ehrenmitglied Mechthild Meier
Eingetragen am 08.08.2013 11:41 Uhr
Der Heimatverein Nieheim e.V. trauert um Mechthild Meier, die am 3. August 2013 nach langjähriger  Krankheit verstorben ist. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern des im Jahre 1995 wiederbegründeten Heimatvereins. Als stellvertretende Vorsitzende  hat sie mit viel Tatkraft  und durch ihren persönlichen Einsatz die Zahl der Mitglieder und Förderer bis zu ihrem krankheitsbedingten Ausscheiden erheblich gesteigert. Voller Dankbarkeit denkt der Heimatverein an die Zeit Ende der 90er Jahre zurück, als sich Mechthild Meier  zunächst beim Ankauf, dann aber besonders beim Umbau und der Renovierung des Museumsgebäudes in der Wasserstraße zusammen mit ihrem Ehemann Johannes und weiteren Familienangehörigen unermüdlich eingesetzt hat. Ferner war sie immer zur Stelle, wenn Mitglieder des Heimatvereins mit Nieheimer Käse auf zahlreichen Märkten der Umgebung unterwegs waren. Bei der Mitgestaltung des Festumzuges anlässlich der 750-Jahfeier der Stadt Nieheim engagierte sich Mechthild Meier ebenso, wie bei Veranstaltungen aller Art im örtlichen Leben. Ebenfalls unermüdlich war Mechthild Meier damit beschäftigt, alte Bilddokumente mit Nieheimer Motiven zu sammeln und Informationen über Häuser und deren Besitzer zwischen 1900 und 2000 zu erforschen.   Gern beteiligten sie sich auch am geselligen Teil des Vereinslebens an deren Vorbereitung und Durchführung sie mitwirkte.  „Die Förderung und Pflege des Heimatgedanken war ihr stets ein großen Anliegen, das sie zielstrebig verfolgte. Über den Zeitraum eines Jahrzehnts hat Mechthild Meier Leben, Wirken und Erfolg des Vereins wesentlich mitgetragen und mitgestaltet“, betont der erste Vorsitzenden des Heimatvereins Nieheim,  Ulrich Pieper. Für die großen Verdienste um den Heimatverein wurde Mechthild Meier die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Ehrenvorsitzender Heinrich Rieks hinterläßt viele Spuren
Eingetragen am 10.08.2013 09:27 Uhr
Der Nieheimer Altbürgermeister und langjährige erste Vorsitzenden des Heimatvereins Nieheim ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Der Heimatverein Nieheim verneigt sich voller Dankbarkeit. Insbesondere der Ankauf des Gebäudes, in dem sich heute das Sackmuseum befindet hat Rieks entscheident mit getragen. Aufgrund seiner vielen Aktivitäten genoss der Verstorbene bei den Mitgliedern großes Ansehen. Sein lebensfrohes Wesen bleibt allen stets in Erinnerung.    

Sackmuseum landet auf Platz 1 bei "Hitlisten des Westens" auf WDR 3
Eingetragen am 12.06.2013 06:54 Uhr
Gleich zwei Nieheimer Museen sind in der Hitliste des Westens vertreten und belegen sogar die beiden ersten Plätze.
In der WDR-Ranking-Sendung „Hitlisten des Westens“ bestimmen die Zuschauer oder ausgewählte Persönlichkeiten, welche Besonderheiten aus Nordrhein-Westfalen es auf die ersten Plätze schaffen. Da ging es beispielsweise um die beliebtesten Burgen und Schlösser, Gärten und Parks,  die beliebtesten Bauernhöfe, die beliebtesten Klöster oder die 40 beliebtesten Ausflugsziele in NWR.  Unter dem Titel: „Meine Lieblings-Museen in Nordrhein-Westfalen  präsentiert der bekannte Paderborner Künstler Erwin Grosche seine persönliche Hitliste.
Zunächst denken die meisten Menschen, dass sich der Künstler für das Museum Folkwang in Essen, das Haus der Geschichte in Bonn, das Museum Ludwig in Köln oder die Kunstsammlung NRW in Düsseldorf entscheiden würde, denn das alles sind erste Museums-Adressen in Nordrhein-Westfalen.
Auf der Hitliste der Lieblingsmuseen von Erwin Grosche fanden allerdings ganz andere Museen ihren Platz. Die kleinen versteckten, skurrilen Museen im Land haben es dem Kleinkünstler und Schauspieler angetan. Das Sackmuseum und das Käsemuseum in Nieheim aber ganz besonders!  Aber auch das Feuerwehrmuseum oder das Traktorenmuseum in Paderborn. Das Drahtmuseum oder das Gerichtsmuseum. So erleben die Zuschauer eine bunte, sehr unterhaltsame Museen-Mischung aus Nordrhein-Westfalen, dem skurrilsten Bundesland und weit darüber hinaus. In Nieheim ist man natürlich besonders erfreut darüber, dass gleich zwei seiner insgesamt sieben Museen in der WDR-Sendung auf den beiden Spitzenplätzen vertreten sind.  Kein Wunder, denn Erwin Grosche ist hier gern zu Gast und hat auf der Kleinkunstbühne die Zuschauer mit seinem Programm schon mehrfach begeistert.

Georg Thauern  leitete „Offene Chorprobe“ im Sackmuseum
Eingetragen am 02.06.2013 18:56 Uhr
Das Sackmuseum in Nieheim hat sich in den letzten Jahren immer wieder als beliebter Veranstaltungsort für kulturelle Darbietungen hervorgetan. Als Kleinkunstbühne ist es sowohl bei den Besuchern und wie auch Künstlern sehr angesehen. So schätzt auch der bekannte Tenor Georg Thauern die Akustik, die er hier vorgefunden hat. Dieses Mal  trat er nicht als Sänger, sondern  als Dirigent mit seinem Chor ‚ohne Namen‘  auf Einladung der Kulturinitiative im Heimatverein Nieheim zu einer offenen Chorprobe auf.  Der vor gut einem Jahr gegründete Chor besteht aus 25 Damen und Herren allen Alters aus der Region und hatte bereits beim Käsemarkt 2012 einen erfolgreichen Auftritt auf der Bühne in der Wasserstraße. Die Veranstalter mussten an diesem Abend eingestehen: „Erstens kommt es anders und zweitens als man denk!“  Eigentlich hatten die Organisatoren geplant, das“0ffene Singen“ auch nach draußen klingen zu lassen. Bei geöffnetem Tor des Sackmuseums sollte sich so ein kleines Straßenfest entwickeln. Stattdessen öffnete Petrus seine Regenschleuse. So war die große Deele bis auf den letzten Platz besetzt und Notplätze mussten eingerichtet werden, aber das ist häufig der Fall im Sackmuseum und sorgt immer für eine besondere Atmosphäre. In seiner Begrüßung machte Martin Stamm vom Vorstand des Heimatvereins die Zuhörer zudem darauf aufmerksam, dass kein perfektes Konzert zu erwarten sei und ein Mitsingen erst im zweiten Teil des Abends vorgesehen ist. Chorleiter und Dirigent Georg Thauern  erklärte, dass der Chor an diesen Abend zwei Lieder weiter proben werde. So standen am Beginn der Chorprobe umfangreiche Stimmbildungsübungen, um die Stimme, die Atmung und das Gehör zu entwickeln. „Annette von Droste-Hülshoff gilt als die bedeutendste deutsche Dichterin des 19. Jahrhunderts. Nur wenigen ist bekannt, dass die Dichterin auch komponierte“, berichtete Thauern dem erstaunten Publikum. So wurde ihre Komposition „Treue“, Text von Johann Wolfgang von Goethe in den einzelnen Stimmlagen eingeübt. Gleichermaßen wurde der „Frühlingsgruß“ (Musik: Robert Schumann/ Text: Hoffmann von Fallersleben) geprobt, wobei der Dirigent Verbesserungen anbrachte und diese dem Chor und Publikum erläuterte, bis die Lieder in voller Länge eindrucksvoll vorgetragen wurden. Im zweiten Teil des offenen Probeabends hatte dann auch das Publikum die Möglichkeit zusammen mit dem Chor Frühlingslieder zu singen.

Erwin Grosche am 16. März 2013 im Sackmuseum - WARMDUSCHER  Vol. 2  - AUSVERKAUFT
Eingetragen am 14.01.2013 19:06 Uhr
Der Kulturinitiative im Heimatverein war es gelungen, Erwin Grosche für Samstag, 16. März 2013 ins Sackmuseum zu verpflichten. Sein Programm WARMDUSCHERREPORT VOL. 2 – literarische Schräglagen aus 30 Jahren Lieblingsstücke und Klassiker fand vor ausverkauftem Haus statt. Und Erwin Grosche genoss es sichtlich: "Das sagt man so gern: Ich spiele heute im Sackmuseum." In seinem Programm zeigt sich: Grosche gelingt es, mit Akkordeon und Mundharmonika, mit Suppenteller und Leinentasche ein fataschtisches Abbild der Wirklichkeit zu schaffen", schreibt die Neue Westfälische und fährt fort, "Und warum Künstler? Die Vita Grosche umfasst dutzende Einträge - je Kategorie: Kaberett- und Theaterproduktionen, Bücher, Filme, Musik, Preise. Trumpf ist seine Phantasie. Sie entwickelt feine Alltagsbeobachtungen zu skurrilen Geschichten."
Mehr als 100 Zuschauer kamen ins Sackmuseum und erlebten eine faszinierende ostwestfälische Sicht auf die Wirklichkeit. Das Publikum dankte Grosche mit lautem Applaus, Grosche mit zwei Zugaben.  



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