Deutsch-indischer Basar am 16. und 17. November im Sackmuseum
Eingetragen am 02.11.2013 20:38 Uhr
Samstags von 18 bis 21 Uhr, sonntags von 9 bis 18 Uhr

Adivasi heiß so viel wie: “ Die, die als erste hier waren!“ Gemeint sind hiermit  indische Ureinwohner, die von der Stahlindustrie in abgelegene Gebiete vertrieben wurden. Um diese Menschen kümmert sich in einem beispielhaften Projekt seit nunmehr 26 Jahren eine Gruppe aus Nieheim und Beckum. Im zweijährigen Rhythmus organisieren sie  einen „Deutsch-Indischen Basar“ in Nieheim. Der Heimatverein Nieheim stellt für diesen Basar seine Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung und trägt damit zum Erfolg bei. „Der Erlös fließ zu 100 Prozent  in das „Model School Projekt“ im Indischen Bundesstaat Orissa“, versichert die Projektleiterin Gerlinde Dombrowski. Zusammen mit weiteren Helferinnen und Helfern wird sie auch in diesem Jahr wieder einen farbenprächtigen Basar in der großen Deele des Sackmuseum in der Wasserstraße 6  in Nieheim organisieren.  Zum Verkauf werden bunte Tücher, Schals, Kleider, Tischläufer und Strickwaren angeboten. Aber auch hölzernes Kunsthandwerk, Schmuck, Leuchter, Bilder  und  sonstige Gegenstände, die in der Wohnung  eine gemütliche Atmosphäre verbreiten, können erworben werden. Natürlich dürfen auch die selbstgemachten Marmeladen von Angela Blauhut vom Arbeitskreis Nieheim nicht fehlen. Der Basar findet statt am Samstag, 16. November und Sonntag,, 17. November.  Neu in diesem Jahr: am Samstag öffnet der Basar von 18 Uhr bis 21 Uhr! Schon früh am Sonntagmorgen ab 9:00 Uhr können die Interessenten erneut  in den liebevoll dekorierten Auslagen stöbern, um dabei ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art zu erhaschen.“ Die Besucher werden auch in diesem Jahr geblendet sein von der einmaligen Dekoration – es ist wirklich eine Atmosphäre, wie auf einem orientalischen Basar!“, versprechen die Veranstalter. „Wir haben viele Stammkunden!“, freut sich die engagierte Mit-Organisatorin, Angela Blauhut und ist sich sicher,  „kaum ein Besucher, der nicht freudestrahlend mit einem erworbenen Gegenstand den Raum verlässt, … denn wo bekommt man sonst solch edle Stoffe.“ Nebenbei werden frische Waffeln und Kuchen und heißer Kaffee bzw. Tee angeboten.  Alles für einen guten Zweck!

Origineller Eintrag im Gästebuch des Sackmuseums
Eingetragen am 16.10.2013 18:30 Uhr
Das Sackmuseum lebt von seinen Besuchern (nicht nur bezogen auf das Eintrittsgeld)!
Diese Feststellung treffen die verantwortlichen Betreuer fast täglich, wenn sie mit Besuchern ins Gespräch kommen und erfahren, welch außergewöhnliche Säcke, Beutel und Tüten es sonst noch gibt. Ebenfalls, wenn regelmäßig Päckchen und Pakete mit Beuteln oder Säcken übersandt werden und wenn - wie nebenstehend zu sehen, mit humorvollen Einträgen im Gästebuch ihre Begeisterung zum Ausdruck bringen.

Vielen Dank den beiden Damen für diesen tollen Spruch!

Heimatverein erhält Klimaschutzpreis  - Neue LED Beleuchtung im Sackmuseum
Eingetragen am 26.09.2013 09:18 Uhr
Der Heimatverein Nieheim hat den Schalter auf Zukunft gedreht und erhält dafür den Klimaschutzpreis und damit verbunden ein Preisgeld. Auf diese Weise zeichnet RWE seit Jahren erfolgreiche Konzepte aus, die wie in diesem Fall der Energieeinsparung und der Reduzierung der CO2-Emmissionen dienen. Zur Im Sackmuseum überreichte Manfred Rickhoff (RWE)die Urkunde und das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro stellvertretend an den 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Nieheim, Ulrich Pieper. An der Feierstunde nahmen ebenfalls teil: Nieheims Bürgermeister Rainer Vidal, Angel Martinez (Paderborn), der die Planung der neuen Beleuchtung durchgeführt hat sowie Vorstandsmitglieder des Vereins.   Mit der rund 7.500 Euro teuren Investition, die durch den Heimatverein allein getragen wurde, spart der Verein aber nicht nur Energie ein, sondern sorgt im Sackmuseum Nieheim auch für "viel schöneres, wärmeres und gleichmäßigeres Licht", erklärt Pieper. Im Gegensatz zu den vorher verwendeten Neonröhren geben die LED-Röhren nicht "rundherum" Licht ab, sondern "strahlen auch wirklich nur in den Raum hinein – und nicht an die Decke." Neue Lampen seien sowieso nötig gewesen, da das ständige An- und Ausschalten durch die Bewegungsmelder viele Neonröhren beschädigt habe. "Die Neonröhren vertragen das nicht, das sind Dauerbeleuchtungskörper", so Pieper.
Angel Martinez von der Firma Epus GmbH beriet den Heimatverein. "LED-Röhren sind UV- und infrarotfrei, bleichen die Exponate nicht aus und bieten den Vorteil, dass sie nicht so viel Energie in Wärme umsetzen, wie die klassische Glühbirne", sagt Martinez. Durch seine Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit der LED-Beleuchtung wird deutlich, dass die Lampen zwar um einiges teurer sind als die zuvor eingesetzten Neonröhren, dafür aber eine Lebensdauer von 50.000 Stunden aufweisen (Vergleich Neonröhre: 8.000 Stunden). Dafür brauchen sie nur knapp ein Drittel an Energie (Neonröhre: 76 Watt; LED-Röhre: 24 Watt). Daraus ergebe sich eine Reduzierung des Stromverbrauchs um fast 73 Prozent und eine jährliche Einsparung von rund 3.900 Euro.
Bürgermeister Rainer Vidal erwähnt die "lange Partnerschaft zwischen RWE und der Stadt Nieheim" und lobt den Heimatverein, der "autark von der Stadt, sowohl finanziell als auch inhaltlich" arbeite.
Pieper bezeichnet den Preis als "tolle Unterstützung unserer ehrenamtlichen Arbeit."  

Verleihung des "Schuhu"-Preises der Hille-Gesellschaft im Sackmuseum
Eingetragen am 13.09.2013 10:43 Uhr
Das Hille-Wochenende am 13. und 14. September steht unter dem Thema "Jenseits von Gut und Böse - Literatur und Moral um 1900" Das Wochenende wird am Freitag, 13. September um 19 Uhr mit der dritten Verleihung des "Nieheimer Schuhu - Peter-Hille-Literaturpreis" an Wieglaf Droste im Sackmuseum eröffnet. Die Laudatio hält Fritz Eckenga, zweiter Preisträger des "Nieheimer Schuhu". Um 19:30 Uhr folgt das Programm des Preisträgers Wiglaf Droste, das auch Bezüge zu Peter Hille aufweisen wird.
Die Veranstaltung ist öffentlich! Der Eintrittspreis beträgt 10,00 €.

Zur Person des Preisträgers: Wieglaf Droste wurde 1961 in Herford geboren und ging nach seiner Gymnasialzeit von Westfalen nach Berlin. Nicht nur darin ähnelt er Peter Hille, sondern in seiner Bevorzugung literarischer Kurzformen: Drostes Kurzgeschichten, Sprachglossen und Gedichte weisen ihn als polemischen Satiriker, sehr genauen wortschöpferischen Sprachartisten aus. So wurde er 2005 mit dem Annette von Droste-Hülshoff-Preis ausgezeichnet. Namhafte Medien nannten ihn "einen der besten deutschen Prosautoren" und "den Tucholsky unserer Tage".

20 Jahre Freunde des Westf. Kaltblutpferdes Nieheim - im Heimatverein Nieheim e.V.
Eingetragen am 29.08.2013 12:37 Uhr
Ungewöhnlich war der Anfang, erfolgreich und vielfältig ist die Arbeit des 1993 gegründeten Vereins.
Angefangen hatte alles mit der Ausleihe der Kaltblutstute Sina, aus der Nixe von Silvan, zum Schützenfest 1993 in Nieheim. Herrschte doch ein Mangel an guten Pferden für die zahlreichen Kutscheinsätze. Sina bewährte sich und so schlug am Ende des Schützenfestes ein Offizier vor das Pferd für zukünftige Schützenfeste zu kaufen. Geld wurde noch auf dem Fest gesammelt, der Kauf nach zähen Verhandlungen (bei Bier und Korn) mit Handschlag besiegelt. Mit den Geldgebern wurde ein Verein gegründet und ein Pferdestall fein hergerichtet, so dass Sina eine gute Unterkunft hatte.
Im Jahre 1994 kam das Stutfohlen Antje zur Welt. Voller Stolz fuhr man zur 1. Westf. Kaltblutschau nach Hamm/Westf.. Mit Erhard Schroll aus Lemgo, der 2 Stutfohlen von Sina besaß, stellte sich eine Pferdefamilie vor und erhielt den 2. Preis. Die Hengste Hektor *1998 aus unserer Stute Antje , Marco *2006 und Husar *2008 aus unserer Verbpr. Stute Edda *2001 sind erfolgreich in der Kaltblutzucht in Hessen, Belgien und Rheinland im Deckeinsatz. Im Jubiläumsjahr besitzen wir 4 Pferde, Hannes * 1998, Edda *2001, Monra * 2004 und Haniball *2010.
Ein Fuhrpark mit mehreren Kutschen und Planwagen wurde aufgebaut und historische Landmaschinen angeschafft. Viele Einsätze zu verschiedenen Festen, auf der Freilichtbühne und Feriengäste werden mit 3 Kutschern durchgeführt. Bei den Aktionen „PferdeStark“ sind wir stets mit unserem Mähbinder Deering ,Bj 1939, dabei. Große Planwagenfahrten wurden 2001 nach Münster (180KM) und 2005 durch Ostwestfalen/Lippe ( 160KM) mit 5 historischen Fahrzeugen werbewirksam für die Kaltblüter durchgeführt. Mit 22 Mitgliedern sind wir als Arbeitsgruppe im Heimatverein Nieheim e.V. Gepachtete Weiden und eine Scheune, in die 4 Boxen gebaut wurden, sind für Pferde sowie Hab und Gut eine schöne Bleibe. Wie sich im Jubiläumsjahr herausstellt, war der Kauf der Stute Sina ein wahrer Glückstreffer für Pferd und Käufer. Im August wurde ein Jubiläums-Kutschenkorso, mit 21 Gespannen, in Nieheim durchgeführt.



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